Der geplante Solarpark Haunetal

In enger Abstimmung mit der Gemeinde Haunetal planen wir einen Solarpark nordöstlich der Bundesautobahn 7.

Die juwi-Gruppe aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt möchte einen 19,95-Megawatt-Solarpark bei Ihnen errichten. Der Park soll für Haunetal und seine Bürgerinnen und Bürger zu einem Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität werden. Auf dieser Seite möchte wir uns als Ihr Partner vorstellen und Sie über die wichtigsten Projektdetails, die wesentlichen Planungsschritte und alles wichtige rund um das Thema Solarenergie informieren. Unsere Selbstverpflichtung für den gesamten Prozess: Wir planen, bauen und betreiben Solarparks so, dass sie die Akzeptanz bei Gemeinden, Landwirten und Bürgern vor Ort stärkt und dem Umwelt- und Naturschutz zu Gute kommen.

Lage des geplanten Solarparks

Der Solarpark ist nordöstlich entlang der Bundesautobahn 7 geplant. Der Standort liegt südwestlich der Ortsteile Wetzlos und Schletzenrod. Die eingezäunte Fläche beträgt rund 21,4 Hektar. Sie verteilt sich auf mindestens drei getrennte Teilstücke. Der Strom aus dem Solarpark wird ins Stromnetz der OsthessenNetz GmbH eingespeist werden.

Wir planen für den Solarpark den Einsatz von monokristallinen Modulen mit je 535 Watt Leistung, insgesamt sind rund 37.300 Module vorgesehen. Dadurch addiert sich die Gesamtleistung des Parks auf 19,95 Megawatt peak. Der erwartete durchschnittliche Stromertrag liegt bei 20.670.000 Kilowattstunden pro Jahr, dem Strombedarf von circa 6.700 Haushalten.

Daten und Fakten

37.300

Solarmodule

Solarmodule

Im Solarpark werden etwa 37.300 Solarmodule installiert.

21.4

Hektar Fläche

Hektar Fläche

Der Solarpark soll auf einer rund 21,4 Hektar großen Fläche entstehen.

19.95

Megawatt Leistung

Megawatt Leistung

Der Solarpark wird über eine Leistung von 19,95 Megawatt verfügen.

6.700

Strom für Haushalte

Strom für Haushalte

Der erwartete Stromertrag entspricht dem Verbrauch von rund 6.700 Haushalten.

13.000

CO2-Einsparung (in Tonnen)

CO2-Einsparung (in Tonnen)

Dank des Solarparks können pro Jahr rund 13.000 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden werden.

Das Landschaftsbild

Mit Hilfe dieser Visualisierungen können Sie sich selbst ein Bild von der Landschaft mit und ohne Solarpark machen. Durch die eingebettete Lage des Solarparks entlang der Autobahn ist quasi keine Veränderung erkennbar.

Der Projektablauf

Vom Aufstellungsbeschluss bis zur Inbetriebnahme: So sieht unser Zeitplan für den Solarpark Haunetal aus.

In einer Bürgerinformationsveranstaltungen haben wir den Einwohnerinnen und Einwohnern der Marktgemeinde Haunetal das Projekt vorstellen.

23. September 2021

Bürger-informations-veranstaltung

Die Marktgemeinde Haunetal entscheidet über die Einleitung des Bauleitplanverfahrens für den Solarpark. 

1. Quartal 2022

Aufstellungsbeschluss

Frühzeitige Beteiligung und öffentliche Auslegung beendet. Alle notwendigen Gutachten und Berichte liegen vor.

2. Quartal 2022

Bebauungsplan

Durch einen Satzungsbeschluss der Gemeinde Haunetal wird der Bebauungsplan als kommunale Satzung von der Gemeindevertretung beschlossen.

3. Quartal 2022

Baugenehmigung

Wenn juwi die Baugenehmigung erhalten hat, kann noch im gleichen Jahr mit dem Bau des Solarparks begonnen werden.

4. Quartal 2022

Baubeginn

Der Bau des Solarparks dauert nur wenige Monate. Nach der Inbetriebnahme wird der Solarpark an den Betreiber übergeben. In der Regel kümmert sich juwi anschließend weiterhin um die Betriebsführung der Solaranlage.

2. Quartal 2023

Inbetriebnahme

Gute Gründe für einen Solarpark

Es gibt viele gute Gründe für den Bau eines Solarparks. Neben dem Klimaschutz spielen auch Artenschutz, die Regeneration von Böden, lokale Wertschöpfung und die verbrauchsnahe und kostengünstige Stromerzeugung eine wichtige Rolle.

 

  • Solarparks sind gut fürs Klima. Aber auch für die Natur. Denn die Flächen unter Solaranlagen und zwischen ihnen bieten zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleintieren einen vielfältigen Lebensraum. Gerade in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen ist das ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
  • Studien belegen zudem: Solarparks sind eine echte Erholungskur für strapazierte Böden. Die werden während der rund dreißigjährigen Nutzungsphase einer solchen Anlage weder durch Dünger noch durch Pestizide belastet. Das gibt landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen die Möglichkeit, sich vollständig zu erholen. Ein schöner Nebeneffekt: Auch das Grundwasser und nahegelegene Gewässer werden so vor übermäßiger Nitratbelastung geschützt.
  • Ein Solarpark rechnet sich – in vielerlei Hinsicht. Pachteinnahmen und Steuereinnahmen bessern die Kasse der Kommune auf. Beteiligungsmodelle bieten Bürgern eine nachhaltige Anlageoption. Und im Umfeld der Anlagen ergeben sich attraktive Aufträge für regionale Firmen zum Beispiel in den Bereichen Montage, Wartung oder Landschaftspflege.
  • Mit Solarparks lässt sich Strom dort erzeugen, wo er gebraucht wird: direkt vor Ihrer Haustür. Mit einem Solarpark in der Nachbarschaft landet klimafreundlich erzeugte Energie ohne lange Umwege in Ihrem Haushalt, ganz gleich, bei welchem Stromanbieter Sie unter Vertrag stehen.
  • Solarenergie ist teuer? Das Vorurteil hören wir oft. Das Gegenteil ist aber wahr: Mit Freiflächen-Solarparks lässt sich heute Strom erzeugen, der nur vier bis sechs Cent pro Kilowattstunde kostet. Damit gehört Solarenergie in Deutschland zu den preiswertesten Erzeugungsformen überhaupt.

Erfahren Sie mehr darüber, welche positiven Effekte unsere Solarparks haben – für Biodiversität, aber auch für Klimaschutz, Natur- und Umweltschutz sowie für die ländliche Entwicklung.

Artenschutz in Freiflächensolarparks
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Videoreportage

Artenschutz in Freiflächensolarparks

Freiflächensolarparks leisten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, auf den Flächen innerhalb der Parks können sich Flora und Fauna weitgehend ungestört entwickeln.

Wer wir sind

Wir sind zuverlässiger Partner für erneuerbare Energien

juwi zählt seit rund 25 Jahren zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Wir bieten unseren Partnern die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu unseren Geschäftsfeldern zählen Projekte mit Onshore-Windenergie und Photovoltaik sowie Hybridlösungen mit Speichern. Weltweit hat juwi mehr als 1.750 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 3.100 Megawatt realisiert. Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz, der Firmensitz des Unternehmens ist in Wörrstadt bei Mainz. Seit Ende 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Eigentümer der juwi-Gruppe. Wir sind in vielen Bundesländern mit Projekten und Niederlassungen präsent und beschäftigen weltweit rund 850 Mitarbeiter.


Häufige Fragen rund um die Solarenergie

Welchen Beitrag können Solarparks zur Artenvielfalt leisten?

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) kommt zu dem Ergebnis, dass Solarparks positiv auf die Biodiversität wirken.

Die Vernichtung von Lebensräumen gehört ohne Zweifel zu den Hauptursachen für den fortdauernden dramatischen Verlust biologischer Vielfalt. Darüber hinaus hat aber auch die Art und Weise der Landnutzung Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Anders gesagt: Vielfältige Nutzung kann die Vielfalt an Arten fördern. Artenschutz schließt also keineswegs zwangsläufig eine Nutzung der Flächen aus.

Durch eine Umgestaltung von Acker- oder Deponieflächen zu Solarparks können beispielsweise Wiesenflächen geschaffen werden. Durch regelmäßiges Mähen entstehen optimale Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen. Häufig kommen hierbei die Schafbeweidung oder Mahd in Betracht. Durch diese schonende extensive Pflege können wertvolle und artenreiche Lebensräume geschaffen werden, die in der heutigen Landschaft durch eine zunehmend intensive Nutzung in Monokulturen oder aber durch fehlende Pflege bedroht sind.

Durch Umnutzung von beispielsweise intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Konversionsflächen kann eine unter Umständen erhebliche ökologische Aufwertung erreicht werden. Auf diese Weise wird neben der umweltfreundlichen Produktion von Energie auch ein wertvoller Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt geleistet. Dies zeigt, wie Synergien zwischen Klimaschutz und Naturschutz genutzt werden können.

https://www.bne-online.de/de/news/detail/studie-photovoltaik-biodiversitaet/

Wäre es nicht sinnvoller, Solarstrom vor allem auch Dachflächen zu produzieren?

Grundsätzlich sind alle Technologien zum Ausbau Erneuerbarer Energien zu begrüßen, somit neben Freiflächenanlagen auch Anlagen auf Dachflächen. Beide Erzeugungsformen für Sonnenstrom sind sinnvoll und notwendig.

Die benötigte Strommenge

In Deutschland werden derzeit gut 500 Terawattstunden Strom verbraucht (also 500 Milliarden Kilowattstunden), rund die Hälfte dieser Strommenge kommt im Jahr 2020 aus erneuerbaren Quellen. Das ist zunächst ein sehr beachtlicher Meilenstein, der allerdings nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass wir in Zukunft deutlich mehr Strom benötigen werden. Der Grund ist einfach erklärt: Während die Energiewende in Deutschland de facto bislang vor allem eine Stromwende ist, müssen die Bereiche Mobilität und Wärme dringend nachziehen. Dies wird den Strombedarf sowohl im Bereich Verkehr (Elektro- und Wasserstoffantriebe) als auch Wärme (Wärmepumpen, Power-to-X) deutlich erhöhen. Einer aktuellen Studie von „AGORA“ und „Stiftung Klimaneutralität“ nach, wird der Strombedarf im Jahr 2030 etwa 643 TWh und im Jahr 2050 962 TWh betragen. 
Dachflächen in Deutschland werden vor diesem Hintergrund auch rein theoretisch nicht ausreichen, um Deutschland mit Strom zu versorgen – von technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten einmal ganz abgesehen.

Die Kosten

Solarenergie ist in Deutschland inzwischen zur günstigsten Form der Energieerzeugung überhaupt geworden. Mit größeren Freiflächensolarparks lässt sich Sonnenstrom heute zu vier bis sechs Cent je Kilowattstunde erzeugen. Auch bei Dach-Anlagen machen sich die rapide gesunkenen Systemkosten positiv bemerkbar. Bei kleineren Dachanlagen auf Einfamilienhäusern liegen die Erzeugungskosten zwischen sieben und elf Cent je Kilowattstunde, größere Dachanlagen liegen unter Kostenaspekten zwischen der Freiflächenanlage und einer kleinen Dachanlage. Das heißt aber auch: Für eine ökonomisch sinnvolle Umsetzung der Energiewende sind Freiflächensolarparks neben Windenergie-Anlagen an Land der zentrale Baustein der künftigen Energieversorgung.

Der Flächenverbrauch

Wie sieht es nun mit dem Flächenverbrauch von Solarparks aus? Es ist zweifellos richtig, dass für eine Dachanlage keine zusätzliche Fläche in Anspruch genommen wird, für eine Freiflächenanlage aber schon. Denn während beispielsweise für ein neues Gewerbegebiet Flächen nicht nur aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen, sondern auch zum Großteil versiegelt werden, ist der Anteil versiegelter Fläche in einem Solarpark verschwindend gering. Er liegt unter einem Prozent. Ganz entscheidend ist: Ein Solarpark ist alles andere als eine tote Fläche. Er kann und sollte einen erheblichen Beitrag zum Artenreichtum leisten.

www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html

 

Wie viel kostet Strom aus Solarenergie?

Strom von PV-Freiflächenanlagen an Standorten in Deutschland verfügt über die aktuell günstigsten Stromgestehungskosten. Dies gilt im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien sowie zu fossilen Energieträgern.

  Cent/kWh (2018)
PV (Freiflächenanlage) 3,7 - 5
PV (Dachfläche) 4,5 - 11,5
Wind (onshore) 4 - 8,1
Kohle 4,25 - 8
Gas  7,8 - 22

Hinzu kommt: Photovoltaik besitzt entlang der Wertschöpfungskette weiterhin hohes Kostenreduktionspotential. Daher ist damit zu rechnen, dass sich der bereits bestehende Trend der Reduktion der Stromgestehungskosten mittel- und langfristig fortsetzt.

https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html

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Marco Mittner
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